Unbenannt

Lade Veranstaltungen

« Alle Veranstaltungen

Andy Jones · Duo Gitarre

18. Juni 2021 @ 19:30 22:00

Andy Jones — Duo Gitarre
Andy Jones — Duo Gitarre

Zeit finden für Musik und doch alles andere nicht liegen lassen

Ich bin extrem gespannt, wenn zugleich minimal beklommen, wieder auf der Bühne spielen zu dürfen. In der letzten Zeit ging alles anderes als normal, jedoch verhältnismäßig gut. Der Tagesjob lief weiter, die Familie ist gesund geblieben und viel Zeit ist übrig geblieben für sie. In der Woche vor dem ersten Lockdown ist unser drittes Kind gesund zur Welt gekommen.

Die Umstellung, Arbeit, Familie und meine Musik zu kombinieren war – und ist immer noch – eine Herausforderung. Im Mai 2020 wurde das neue Album „Fights Like Ours“ veröffentlicht, was aber kaum zu promoten und verkaufen möglich war. Zeit zum Üben blieb nicht übrig; Aufträge und Auftritte sind annulliert oder verschoben worden. Der Verdienstausfall war erheblich und das Album musste durch private Darlehen zu Ende finanziert werden. Aber durch meinen Tagesjob als Dozent kamen wir privat über die Bühne.

Mut zum Weitermachen und Lust auf Livemusik mit Publikum

Nun ist die Aufgabe, meine Hingabe und Liebe zur Musik, die Geschichten vom Leben und Tod, von Lust und Liebe mit euch zu teilen. Die Musik kann trotz allem die Brücke sein für das Zwischenmenschliche. Musik ist Leben. Livemusik ist ein wesentlicher Bestandteil meines Lebens.

Musik ist Leben. Musik Live ist mein Leben.”

Andy Jones

Deshalb hoffe ich sehr und vertraue darauf, dass dieses Jahr etwas Normalität wieder einkehrt und dass mein Publikum immer noch Lust auf Livemusik hat und am Ende des Abends eine CD oder ein T-Shirt mitnimmt, oder sogar vorbestellt – Hier geht’s zum Onlineshop! – damit ihr am Abend richtig angezogen seid und die Texte bereits kennt <3 😉

Neue Album „Fights Like Ours“

Ein emotionales Pendel zwischen Melancholie und Optimismus. Eine Gemeinschaft aus Verlust, Trauer, Entfaltung und Hoffnung. Ein Aufruf zum Handeln. „Fights Like Ours“ ist Andy Jones’ drittes und bislang persönlichstes Album.

Der Singer-Songwriter befasst sich dabei mit zutiefst emotionalen Geschichten. Der Tod seines Vaters —I Don‘t Have Your Voice— und der Kampf seiner Mutter gegen den Krebs —Still Be Here— werden genauso zum Gegenstand der Songs wie seine eigenen, lang unterdrückten und versteckten emotionalen Narben.

Aber auch die gesellschaftskritischen Themen sind ihm nicht ausgegangen: So thematisiert er die Stigmatisierung von psychischen Erkrankungen —Fights Like Ours— den Rechtsradikalismus in Deutschland —You Don‘t Speak for Me— und die schwarzen Schafe der Musikszene —No Reciprocity.

Außerdem setzt Jones seine Tradition fort, die Geschichten Anderer musikalisch zu erzählen —Running from Yourself, Better Late Than Never. Und wenn er die Geschichten nicht kennt, dann malt er sie sich anhand wahrer Beobachtungen und Interaktionen aus (Happy Now).

Während er mit weiteren Songs philosophische —Shadows on a Cave Wall— metaphorische —Leaves, Where No Ships Remain— und imaginative Wege —Only One Arrives, The Life You Didn‘t Lead— erkundet, veröffentlicht der aus Großbritannien stammende Singer- Songwriter mit „Unumgehbar“ einen Bonustrack in der Sprache des Landes, das er seit nunmehr 15 Jahren seine Heimat nennt.

Musikalisch hat „Fights Like Ours“ Jones dazu veranlasst, über den Tellerrand zu schauen: Sein üblicher Mix aus Rock, Folk und Piano-Pop wird nun durch Elemente der Ambient-, Country- und Indiepopmusik ergänzt.

Textlich tragen einige Lieder die Früchte seiner Zusammenarbeit mit der Newcomer-Singer- Songwriterin Emily Larkin. Auch instrumentell experimentiert Jones weiter und bietet neue Klänge durch die Einbindung des Harmoniums, der Lapsteel-Gitarre, des Theremin, der Daf- Trommel und elektronischer Beats.

Und in seiner eigenen Spielweise zeigen sich ebenfalls neuere musikalische Einflüsse: Der sonst eher als Strummer bekannte Gitarrist nutzt in einigen Songs nun auch Fingerpicking, wie man es auch von Größen wie Damien Rice, Glen Hansard, John Paul White und William Fitzsimmons kennt. Dennoch sind Jones’ „Rockwurzeln“ nicht zu überhören, wenn immer wieder ruhigere Anfangspassagen in kraftvolle Crescendos übergehen.

„Unspoken“ (2016) ist ein Konzeptalbum über eine fiktive gescheiterte Beziehung. „Shield“ (2018) befasst sich ebenfalls mit Beziehungen, beinhaltete darüber hinaus aber eine Vielzahl an Botschaften zu persönlichen, ethischen und politischen Themen (Elternschaft, Tierschutz, Flüchtlinge, Krieg, politische Gleichgültigkeit).

„Fights Like Ours“ offenbart nun Andy Jones’ scheinbar grenzenlose musikalische Vorstellungskraft, sein poetisches Können und seine unausweichliche emotionale Tiefe.

Wie zuvor setzt Jones seine künstlerischen Talente ein, um Rücksicht, Mut und Selbstfürsorge zu fördern. Die Zuhörenden werden eingeladen, sich der unsichtbaren Legion der Überlebenden, die gegenwärtige und vergangene Hindernisse überwunden haben, anzuschließen. „Fights Like Ours“ ist Jones’ Beitrag zum Soundtrack dieser Bewegung.

02330 12676

Veranstalter-Website anzeigen

Hauptstraße 38
Herdecke, 58313 Deutschland
Google Karte anzeigen
02330 12676
Veranstaltungsort-Website anzeigen

Pubs bringen Menschen zusammen. Ein offenes Wohnzimmer für Jung und Alt. Denn Gesellschaft macht uns glücklich — People need People.“

The Shakespeare · Pub · Herdecke

“Pubs are the communal living room.
We need these spaces for young and old.
People need People.”